Dokumentarfilm - Projekt:


Deutsche Entwicklungshilfe i n Z a i r e:
Die Hanns-Seidel-Stiftung in Zaire/Kongo

 Vollinfo.

Jedermann redet heute von Nord-Süd Dialog, von Hilfe zur Selbsthilfe und anderen Wunschformeln der Entwicklungspolitik.
In dem Projekt MBANKANA. werden diese Parolen in die Tat umgesetzt ...”

                                                                             (Peter Scholl-Latour, 1986)
 

 

Ein Dokumentarfilm
 

Regie:Dirk Jungnickel

Produzent:Wolfgang Schwaneberg


Laufzeit: ca. 1 Stunde


 

 

 

 

Während unserer Dreharbeiten auf dem Bateke  Plateau zwei Fahrstunden östlich der Hauptstadt der Republik  Kongo  Kinshasa gelegen. hatten wir Gelegenheit, diese  Aussage  des Afrikakenners Peter Scholl-Latour zu  überprüfen. Man muss wissen, dass nach den großen Plünderungen in den Jahren 1991 und 1993 der Staat Zaire faktisch zusammengebrochen, die infrastrukturellen Gegebenheiten primitivst und die Lebensbedingungen aufgrund des rapiden wirtschaftlichen Verfalls teilweise katastrophal sind.

           Spätestens nach 1993 haben die meisten ausländischen Projekte und Institutionen, genannt seien hier für Deutschland exemplarisch die Friedrich  Naumann  Stiftung und das Goethe Institut, ihre Zelte in Zaire (Kongo) abgebrochen.

           Die CSU-nahe Hanns-Seidel-Stiftung, die das MBANKANA PROJEKT ab 1981 initiierte, hat sich trotz widriger Umstände zum Durchhalten entschlossen, und das MBANKANA Projekt hat auch die politischen Umbrüche Ende der neunziger Jahre überstanden.

           Wir können uneingeschränkt sagen, dass sich vor allem der Einsatz des technischen Leiters des Projektes, Nico den Hollander, ausgezahlt hat. Von Beruf Tropenlandwirt ist es ihm gelungen im Laufe der Jahre auf einem Gebiet von ca. 26.000 ha acht Dörfer zu gründen, in denen der Lebensstandard der Bevölkerung im Vergleich zu anderen Ansiedlungen ungleich höher ist. Mit der Idee, den Arbeitslosen der Hauptstadt (die Quote lag jahrelang bei über 95%, eine Lebensperspektive zu schaffen, warb man Siedler für das Projekt.  Einige, die von Anfang an dabei sind, erzählen in dem Dokumentarfilm ihre Lebensgeschichte.

       Es wird von ihrer Arbeit, dem Maniok-Anbau, dessen Verarbeitung und der Holzkohlegewinnung berichtet. Wir haben in den Projektschulen während des Unterrichtes in den verschiedenen Altersstufen gedreht sowie eindrucksvolle Aufnahmen von der so dringlichen Erwachsenenalphabetisierung (Mütter mit ihren Säuglingen auf der Schulbank) gemacht und durften mit der Kamera an einem kimbanguistischen Gottesdienst teilnehmen.

           Eine wesentliche Errungenschaft stellt die Gesundheitsvorsorge dar. Mütter und Väter bringen ihre Kinder zum Wiegen und Impfen. Es wird die Maschinenausleihstation, der Häuserbau sowie die Wasser- und Stromversorgung dokumentiert. Wir haben einem Künstler über die Schulter geschaut und Zeichnungen eingearbeitet, mit denen Maler und Kinder die Entwicklung ihrer Dörfer begleitet haben. Ein Interview mit dem Häuptling der Dörfer und Herrn Hollander zeigt die Probleme und Perspektiven des Projektes auf. Erklärtes Ziel deutscher Entwicklungshilfe ist die Selbsthilfe. Oft gelingt das nur in Ansätzen.

           Die Hanns-Seidel-Stiftung hat darauf gedrungen, dass über Eintragungen im Katasteramt in Kinshasa die Siedler Eigentümer ihnen von der Stiftung zur Verfügung gestellten Grund und Boden werden konnten. Dieser Schritt ist insofern wesentlich, als sie nunmehr gehalten sind, selbständig über Anbau und Verkauf ihrer produzierten Erträge zu entscheiden. Sie können sogar Haus und Grundstück weiterverkaufen.

           Ein interessantes Vorhaben, für das sich Nico den Hollander sehr engagiert, ist ein von der EU begonnenes, vor zwei Jahren aber abgebrochenes Projekt. Auf einer unübersehbar großen Fläche sind Akazienwälder für die Holzkohlegewinnung aufgeforstet worden. Holzkohle stellt die einzige günstige Energiequelle zum Zubereiten der Mahlzeiten dar. Wir stimmen mit Scholl-Latour überein, wenn er formuliert, dass “dieses Projekt frei von jener wohlwollenden Bevormundung (ist), mit der unsere Entwicklungs Utopisten die Völker der dritten Welt allzu oft beglücken wollen.”
Unser Film über das
MBANKANA PROJEKT greift ein positives Beispiel deutscher Entwicklungshilfe in Afrika auf und gibt gleichzeitig Einblick in ein Land, das als größtes Zentralafrikas leider nur im Krisenfall in den Blickpunkt der Medien gerät

 

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Weitere ext. Info:
www.hss.de/arbeit/USuedafrika/kongozaire.htm


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